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Blickschutzfilter sind dünne Kunststofffolien, die vor Monitoren oder Displays befestigt werden. Sie schützen die Privatsphäre, indem sie den seitlichen Blickwinkel stark reduzieren und die Bildschirminhalte dadurch vor unerwünschten Beobachtern schützen. Blickschutzfilter gibt es passgenau für viele Endgeräte oder als Maßanfertigung.  
Quelle: KOSMICON GmbH

Blickschutzfilter (Wikipedia)

Ein Blickschutzfilter ist eine flache Kunststoffscheibe. Sie wird über einen Notebook-Bildschirm gelegt und schränkt den Blickwinkel auf ca. 30° ein. Die Filterfolie soll verhindern, dass Unbefugte von der Seite auf den Bildschirm schauen können.

Der Blickfilter besteht aus senkrecht verlaufenden Lamellen, die auf der Ober- und Unterseite von einer transparenten Schutzfolie getragen werden. In der Mikroaufnahme rechts beträgt der Abstand zwischen den Lamellen ca. 60 µm. Sie vermindern die Durchlasshelligkeit um ca. 30 %. Bei einer Foliendicke von ca. 600 µm entfallen 200 µm auf die Steghöhe und jeweils 200 µm auf die Trägerfolien. Daraus resultiert eine geometrische Abschattung bei einem seitlichen Blickwinkel von ca. 25°. Der Blick von oben ist nicht eingeschränkt. Solche Folien gibt es seit mindestens 2004 z. B. von 3M.

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