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Firmware ist eine spezielle Art von Software, die in elektronischen Geräten fest installiert (eingebettet) und für deren grundlegenden Betrieb zwingend erforderlich ist. Das BIOS eines PC (meist nur beim Hochfahren in Form eines schwarz-weiß gehaltenen Bildschirms mit diversen Textzeilen sichtbar) ist ein typisches Beispiel für eine solche Firmware. Die Firmware stellt dabei eine Art Mittelschicht zwischen der eigentlichen Hardware und der darauf installierten Software (Betriebssystem) dar. Daher kommt ihm auch eine besondere Stellung bei der Sicherheit von Endgeräten zu, da es praktisch unterhalb der installierten Software liegt und potentiellen Angreifern die Umgehung des Betriebssystems und dessen Sicherheitsmechanismen ermöglicht.

Quelle: KOSMICON GmbH

Firmware (Wikipedia)

Unter Firmware (englisch firm ‚fest‘) versteht man Software, die in elektronischen Geräten eingebettet ist. Sie ist zumeist in einem Flash-Speicher, einem EPROM, EEPROM oder ROM gespeichert und durch den Anwender nicht oder nur mit speziellen Mitteln bzw. Funktionen austauschbar. Der Begriff leitet sich davon ab, dass Firmware funktional fest mit der Hardware verbunden ist, was bedeutet, dass das eine ohne das andere nicht nutzbar ist. Sie nimmt eine Zwischenstellung zwischen Hardware (also den physikalischen Anteilen eines Gerätes) und der Anwendungssoftware (den ggf. austauschbaren Programmen eines Gerätes) ein.

Als Firmware bezeichnet man sowohl die Betriebssoftware diverser Geräte oder Komponenten (z. B. Mobiltelefon, Spielkonsole, Fernbedienung, Festplatte, Drucker) als auch die grundlegende Software eines Computers (z. B. das in einem Flash-Speicher verankerte BIOS bei Personalcomputern), die notwendig ist, um den Betriebssystemkern des eigentlichen Betriebssystems laden und betreiben zu können.

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