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Typische Auswirkungen eines Cyber-Angriffs

Ein Cyber-Angriff, egal ob gezielt oder unbewusst herbeigeführt, kann schwerwiegende Auswirkungen auf die gesamte Wertschöpfungskette haben! Erfolgreiche Angriffe dauern oft mehrere Tage an. Diese legen die gesamte IT-Infrastruktur eines Unternehmens oder Teile davon lahm. Während der Dauer des Angriffs sind die betroffenen Unternehmen weitgehend handlungsunfähig.

Eine Cyberversicherung hilft, das individuelle Kostenrisiko zu minimieren. Für Informationen zu Cyberversicherungen klicken Sie bitte auf das Symbol.

Typische Auswirkungen im Angriffsfall (für weiterführende Informationen bitte die einzelnen Punkte anklicken):

Bei einem mehrtätigen Ausfall eines Onlineshops/Versandsystems, einer Warenwirtschaft, von Mailprogrammen oder des Internetanschlusses, können keine Bestellungen angenommen, keine Zahlungseingänge abgerufen und auch keine Waren versendet werden. Ausbleibende Einnahmen sind die erste Konsequenz. Stehen diesen Fixkosten (Raummiete, Personal, IT- und Programmkosten) gegenüber, kann dies gerade für kleine Unternehmen schnell existenzbedrohend werden.

Nutzer einer IP-Telefonanlage, egal ob diese in der Cloud des Anbieters oder physisch vor Ort installiert ist, können bei einem Angriff auf das Firmennetzwerk nicht mehr telefonieren bzw. Faxe versenden. Sie sind faktisch von der digitalen Außenwelt abgeschnitten und nicht erreichbar. Potentielle Kunden können dies als unprofessionell werten und auf Angebote von Wettbewerbern ausweichen.

Die Wiederherstellung manipulierter oder gelöschter Daten bzw. die Neuinstallation von IT-Systemen (PCs, Server, Kassensysteme, Warenwirtschaft, Buchhaltungssoftware, Tablets, Smartphones, etc.) wird trotz vorgehaltener Backups nicht nur sehr zeitaufwändig. Auch die Kosten für die Wiederherstellung und Tests, insbesondere wenn externe Dienstleister eingebunden sind, müssen trotz ausbleibender Einnahmen gedeckt werden und stellen eine zusätzliche, finanzielle Belastung für das Unternehmen dar.

Kommt es zu längeren Lieferverzögerungen, wird die Reklamationsquote steigen. Entsprechend müssen mehr Ressourcen für die Reklamationsbearbeitung vorgehalten und die Kunden durch kostenintensive Sonderangebote, Rabatte oder Gutscheine gebunden werden.

Die Kunden gehen zurecht davon aus, dass seitens des Anbieters geeignete Maßnahmen getroffen wurden, um Cybervorfälle zu vermeiden. Werden Liefertermine nicht eingehalten, Kaufbeträge zu spät erstattet oder Reklamationen stark verzögert bearbeitet, rächt sich dies durch negative Kundenbewertungen.

Gelangen vertrauliche Daten oder sensible Kundendaten in falsche Hände, müssen Unternehmer mit Schadensersatzansprüchen rechnen und ggf. Entschädigungen zahlen.

Die Wiederherstellung des guten Rufs ist mit eine der wichtigsten Maßnahmen nach einem Cyber-Vorfall. Betroffene Unternehmen müssen zeitnah, transparent und verbindlich kommunizieren, um das Vertrauen ihrer Kunden wiederzuerlangen. Wir empfehlen daher, sich frühzeitig die professionelle Unterstützung erfahrener Krisenkommunikationsberater für den Fall der Fälle zu sichern.

Im Folgenden sehen Sie zwei Beispiele typischer, durch einen Cyberangriff verursachter Schäden:

Schadenspotential eines Cyber-Angriffs (Quelle: Allianz)

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